Der offene Immobilienfonds Leading Cities Invest von KanAm rückt zunehmend in den Fokus. Hinweise auf deutliche Bewertungsabweichungen einzelner Immobilien verstärken die Marktverunsicherung und werfen Fragen zur Stabilität des Portfolios auf. Anleger sollten jetzt mögliche Schritte abwägen.
Kurzüberblick zum Leading Cities Invest
Der Fonds wurde vor rund zwölf Jahren aufgelegt und investiert vor allem in Büro- und Gewerbeimmobilien internationaler Metropolen. Bis Ende 2022 erreichte das Fondsvolumen die Marke von einer Milliarde Euro. Seither hat sich das Marktumfeld spürbar eingetrübt: Steigende Anteilsrückgaben zwangen zu Objektverkäufen, wodurch zuvor verdeckte Bewertungsunterschiede sichtbar wurden. Die jüngste Berichterstattung zeigt, dass das Portfolio seitdem deutlich unter Druck steht.
Deutliche Bewertungsabweichungen im Portfolio
Aktuelle Analysen zeigen deutliche Abweichungen zwischen angesetzten Verkehrswerten und tatsächlich erzielten Verkaufspreisen. Beispielhaft wird eine Immobilie in Nanterre bei Paris genannt, deren Bewertung nach dem Ankauf spürbar gesenkt werden musste und die anschließend offenbar nochmals klar unter Wert veräußert wurde. Insgesamt sollen realisierte und bisher nicht realisierte Verluste im zweistelligen Millionenbereich entstanden sein – mit offenem Risiko weiterer Abschreibungen.
Frühere Warnsignale gewinnen an Bedeutung
Bereits zuvor hatte die Stiftung Warentest offene Immobilienfonds kritisch bewertet. In einer früheren Auswertung von 19 Produkten wurde auch der Leading Cities Invest genannt: Über einen Zeitraum von fünf Jahren lag die Rendite – unter Berücksichtigung der Kosten – zwischen –4,5 Prozent und +2,7 Prozent. Bereits damals stuften die Verbraucherschützer das Risiko höher ein als bei klassischen sicheren Anlagen. Die nun publik gewordenen Entwicklungen verleihen diesen früheren Warnhinweisen neue Relevanz und bestätigen die bereits damals geäußerten Bedenken.
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Anleger sollten ihre offenen Immobilienfonds zeitnah und kritisch überprüfen, insbesondere hinsichtlich Bewertungsrisiken, eingeschränkter Liquidität oder möglichen Rückgabebeschränkungen. Ebenso entscheidend ist die Frage, ob bei Vertragsschluss vollständig und verständlich über Risiken wie massive Wertverluste und fehlende Flexibilität aufgeklärt wurde.
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