AMAGVIK-Partizipationsscheine: BaFin-Untersagung für Gallus-Anleger relevant
Anleger aus dem Gallus-Umfeld suchen derzeit nach Klarheit: Die BaFin hat das öffentliche Angebot von Partizipationsscheinen der AMAGVIK Int. AG mit Sitz in St. Gallen
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Geschlossene Fonds
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Anlagebetrug online
03
Offene Immobilienfonds
04
Genussrechte & Nachrangdarlehen
05
Prospekthaftung
06
Aktien & Zertifikate
07
Investmentfonds
08
Stille & atypisch stille Beteiligungen
09
Genossenschaftsanteile
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Inhaberschuldverschreibungen
11
Kapital-LV, Rürup & Riester
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Edelmetall- & Sachwertanlagen
Aktuelle Urteile & Blog
Häufige Fragen (FAQ)
Der Kapitalmarkt bietet zahlreiche Chancen zur Geldanlage, birgt aber auch erhebliche Risiken. Ob Aktien, Fonds, Zertifikate oder Kryptowährungen – die Welt der Finanzen ist komplex und für Laien oft undurchschaubar. Falschberatung durch Banken, fehlerhafte Anlageprospekte oder betrügerische Online-Plattformen können schnell zu hohen finanziellen Verlusten führen.
Als Anleger stehen Sie den großen Finanzinstituten und den Tricks der Betrüger jedoch nicht schutzlos gegenüber. Das Kapitalmarktrecht dient dem Anlegerschutz. Es schafft klare Regeln für Anbieter von Finanzprodukten und gibt Ihnen als Anleger starke Rechte an die Hand – um sich gegen Verluste zu wehren und Schadensersatz zu fordern.
Als Ihre spezialisierte Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht übersetze ich das komplexe Regelwerk in verständliche Handlungsoptionen. Ich kämpfe für Ihr Recht und helfe Ihnen, Ihr investiertes Kapital zurückzuholen. Diese Seite gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über alle Themen des Anlegerschutzes – von geschlossenen Fonds und Online-Anlagebetrug über Aktien, Zertifikate und Investmentfonds bis hin zu stillen Beteiligungen, Inhaberschuldverschreibungen, Kapital-Lebensversicherungen und Sachwertanlagen.
* Ich willige ein, dass mich die Kanzlei JACKWERTH Rechtsanwälte mittels Telefon, Email oder Post kontaktieren darf. Die Datenschutzhinweise habe ich zur Kenntnis genommen.
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Geschlossene Fonds – insbesondere Immobilien-, Schiffs- oder Ökofonds – wurden jahrelang als sichere und renditestarke Sachwertanlagen verkauft. Anleger werden hier zu Unternehmern (Kommanditisten), die direkt in ein oder wenige Projekte investieren. Doch die unternehmerische Beteiligung birgt auch ein Totalverlustrisiko.
Aktuelle Entwicklung: Die Insolvenzwelle im Immobiliensektor, wie die der Project Immobilien Gruppe im Jahr 2025, hat die Risiken geschlossener Fonds für tausende Anleger schmerzhaft offengelegt. Viele weitere Fonds stehen massiv unter Druck.
Ihre Rechte als Anleger:
Lassen Sie Ihre Beteiligung nicht einfach wertlos ausbuchen. Ich prüfe die Prospekte und Ihre Beratungsprotokolle auf Fehler und setze Ihre Schadensersatzansprüche durch.
Der wohl am schnellsten wachsende Bereich des Kapitalmarktrechts ist der Anlagebetrug auf unseriösen Online-Trading-Plattformen. Die Täter locken ihre Opfer über Social Media mit Versprechen von extrem hohen Gewinnen aus dem Handel mit Kryptowährungen, Forex oder CFDs.
Die Betrugsmasche ist fast immer identisch:
BaFin warnt laufend: Die BaFin veröffentlicht fast wöchentlich neue Warnungen vor betrügerischen Plattformen. Allein 2025 und 2026 wurden hunderte Warnmeldungen herausgegeben.
Ich arbeite mit spezialisierten IT-Forensikern zusammen, um Geldflüsse nachzuverfolgen, und mache Ihre zivilrechtlichen Ansprüche gegen alle greifbaren Beteiligten – einschließlich der beteiligten Banken – geltend.
Offene Immobilienfonds galten lange als „Betongold“ und sichere Alternative zu Aktien. Doch die Immobilienkrise hat auch dieses Segment erreicht. Wenn zu viele Anleger gleichzeitig ihr Geld zurückfordern, geraten die Fonds in Liquiditätsprobleme – der Fonds wird „eingefroren“ oder im schlimmsten Fall abgewickelt.
Erste Schließung Anfang 2026: Im Januar 2026 musste der erste offene Immobilienfonds seit der Finanzkrise die Schließung und Abwicklung einleiten. Dies hat die Nervosität im gesamten Sektor erhöht.
Wurde der Fonds als absolut sichere Alternative zum Tagesgeld verkauft und wurden Sie nicht über das Risiko einer Schließung aufgeklärt, liegt eine Falschberatung vor. Ich prüfe Ihre Situation und helfe Ihnen, Ihre Rechte gegenüber der beratenden Bank durchzusetzen.
Auf der Suche nach Rendite stoßen Anleger immer wieder auf Produkte wie Genussrechte oder Nachrangdarlehen. Diese werden oft mit attraktiven, festen Zinssätzen beworben. Was viele Anleger jedoch nicht wissen: Es handelt sich um hochriskante unternehmerische Beteiligungen, die nicht der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen.
Diese Produkte des sogenannten Grauen Kapitalmarkts sind für sicherheitsorientierte Anleger völlig ungeeignet. Wurden Sie nicht explizit auf das Totalverlustrisiko hingewiesen, haben Sie gute Chancen auf Schadensersatz wegen Falschberatung.
Der Verkaufsprospekt ist die zentrale Informationsquelle für fast jede Kapitalanlage. Er muss alle wesentlichen Informationen richtig und vollständig enthalten. Eine Prospekthaftung kommt in Betracht, wenn der Prospekt:
BGH zur Prospekthaftung: Der BGH hat wiederholt entschieden, dass es auf das Gesamtbild ankommt, das der Prospekt einem verständigen Anleger vermittelt. Selbst wenn alle Einzelangaben korrekt sind, kann der Prospekt in der Gesamtschau irreführend sein.
Die Prospekthaftung richtet sich gegen die Initiatoren des Fonds, die Geschäftsführung und oft auch gegen die Gründungsgesellschafter. Ich analysiere den Prospekt Ihrer Kapitalanlage auf Fehler und prüfe Ihre Schadensersatzansprüche.
Wer von seiner Bank oder einem Anlageberater zum Kauf von Aktien oder Zertifikaten geräten wurde, ohne über die damit verbundenen Risiken vollständig aufgeklärt worden zu sein, hat möglicherweise Schadensersatzansprüche. Besonders bekannt sind die Fälle rund um Lehman-Brothers-Zertifikate, bei denen tausende Anleger nach der Insolvenz der Investmentbank ihre gesamte Einlage verloren.
Banken und Berater müssen bei der Empfehlung von Wertpapieren die individuelle Risikotoleranz des Kunden berücksichtigen (anlegergerechte Beratung) und über alle wesentlichen Produktmerkmale aufklären (objektgerechte Beratung). Ein Verstoß gegen diese Pflichten begründet einen Schadensersatzanspruch. Ich prüfe, ob Ihnen eine Falschberatung widerfahren ist.
Investmentfonds gelten als breit gestreute, vergleichsweise sichere Anlageform. Dennoch kommt es immer wieder zu Falschberatungen: Anleger werden in Fonds mit zu hohem Risikoprofil investiert, über versteckte Kosten nicht aufgeklärt oder erhalten keine ausreichende Information über die Anlagestrategie des Fonds.
Besonders problematisch sind aktiv gemanagte Fonds mit hohen Ausgabeaufschlägen, die trotz hoher Kosten schlechter abschneiden als einfache Indexfonds. Wenn Ihr Berater Ihnen einen solchen Fonds empfohlen hat, ohne Sie über die Kosten und Alternativen aufzuklären, kann das eine Pflichtverletzung darstellen. Ich prüfe Ihren Fall.
Eine stille Beteiligung ist eine Unternehmensbeteiligung, bei der Anleger nach außen nicht als Gesellschafter auftreten, aber am wirtschaftlichen Ergebnis eines Unternehmens teilnehmen. Solche Beteiligungen wurden häufig als Kapitalanlage vertrieben – oft auch in Form einer atypisch stillen Beteiligung. Dabei können Anleger wirtschaftlich stärker am Unternehmen beteiligt sein und Verluste bis hin zum Totalverlust ihrer Einlage tragen.
Typische Pflichtverletzungen sind unvollständige Risikoaufklärung, fehlerhafte Prospekte, fehlende Hinweise auf Nachrang- und Insolvenzrisiken oder die Darstellung als angeblich „sichere“ Anlage. Ich prüfe, ob Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung oder Prospekthaftung bestehen.
Genossenschaftsanteile sind Mitgliedschaftsrechte an einer eingetragenen Genossenschaft. Sie wurden häufig als sichere, gemeinschaftliche und sinnvolle Anlage beworben – etwa mit Dividenden, Renditeaussichten oder sozialer und ökologischer Wirkung.
Tatsächlich können erhebliche Risiken bestehen: Ausschüttungen sind nicht garantiert, die Rückzahlung hängt von der wirtschaftlichen Lage der Genossenschaft ab, und bei Insolvenz drohen der Totalverlust der Einlage oder sogar weitere Zahlungspflichten. Besonders problematisch ist es, wenn Risiken in der Beratung verharmlost oder Verkaufsunterlagen unvollständig waren. Ich prüfe, ob Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung, fehlerhafter Informationsunterlagen oder Verletzung von Aufklärungspflichten bestehen.
Inhaberschuldverschreibungen sind Wertpapiere, bei denen der Aussteller (ein Unternehmen) dem Inhaber eine Rückzahlung plus Zinsen verspricht. Sie wurden in den vergangenen Jahren massenhaft von Unternehmen wie Prokon oder German Pellets ausgegeben und an Privatanleger verkauft – oft mit dem Versprechen hoher Zinsen und vermeintlicher Sicherheit.
Nach den Insolvenzen dieser Unternehmen verloren tausende Anleger ihr eingesetztes Kapital. Oft bestehen Schadensersatzansprüche gegen die Vertriebspartner und Banken, die die Papiere empfohlen haben, ohne ausreichend über das Ausfallrisiko aufzuklären. Ich prüfe, ob Ihnen Ansprüche zustehen.
Kapital-Lebensversicherungen, private Rentenversicherungen sowie staatlich geförderte Produkte wie Rürup- und Riester-Renten wurden jahrzehntelang als sichere Säule der Altersvorsorge verkauft. Doch viele dieser Verträge haben die versprochenen Renditen nie erreicht – und Anleger wurden bei Abschluss nicht ausreichend über Kosten, Risiken und Alternativen aufgeklärt.
Betroffene haben verschiedene Möglichkeiten: das Widerrufsrecht bei fehlerhafter Widerrufsbelehrung, Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung oder die Rückforderung von überzahlten Kosten. Ich prüfe Ihren Vertrag und zeige Ihnen, welche Optionen Sie haben.
Anlagen in Gold, Silber und andere Edelmetalle erleben seit Jahren eine Renaissance – und damit auch die Zahl der Betrugsfälle. Unseriöse Anbieter versprechen physische Edelmetalllieferungen oder Lagerung, die nie stattfinden. Auch Baum- und Waldinvestments wurden in den vergangenen Jahren massiv beworben – mit ökologischen Versprechen und hohen Renditeerwartungen, die sich in vielen Fällen als unrealistisch erwiesen haben.
Ich prüfe, ob Ihnen Ansprüche wegen Betrugs, Falschberatung oder Prospektfehlern zustehen. Bei Sachwertanlagen ist schnelles Handeln besonders wichtig, da die Vermögenswerte oft ins Ausland verlagert werden.
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Die Probleme bei offenen Immobilienfonds spitzen sich weiter zu. Nachdem zuletzt bereits mehrere Immobilienfonds wie der WohnSelect D unter Druck geraten sind, trifft es nun
Die Lage rund um die TGI AG spitzt sich weiter zu: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 18. April 2026 das öffentliche Angebot des
Nicht zwangsläufig. Ein Ausschüttungsstopp ist ein ernstes Warnsignal, bedeutet aber nicht automatisch den Totalverlust. Es ist jetzt entscheidend, Ihre rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen. Oft bestehen Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung oder Prospekthaftung, die Sie auch bei einer drohenden Insolvenz des Fonds geltend machen können.
Ja, unbedingt. Eine Strafanzeige ist wichtig, damit die Behörden ermitteln können. Unabhängig davon sollten Sie sofort zivilrechtliche Schritte einleiten. Oft gibt es Ansatzpunkte, um Ansprüche gegen die beteiligten Banken oder Krypto-Börsen geltend zu machen.
Die Aussage, eine Kapitalanlage sei "absolut sicher", ist fast immer eine Falschberatung. Jede Anlage am Kapitalmarkt hat Risiken. Wenn Ihr Berater Sie nicht anlage- und objektgerecht aufgeklärt hat, haftet er für Ihre Verluste. Wichtig ist, dass Sie die Falschberatung beweisen können, z.B. durch Beratungsprotokolle oder Zeugen.
Das erste Telefonat ist kostenfrei und unverbindlich. Wir klären die Eckpunkte Ihres Falls und die grundsätzlichen Erfolgsaussichten. Sollte eine tiefergehende Prüfung Ihrer Unterlagen sinnvoll sein, erhalten Sie vorab ein transparentes Angebot für eine kostenpflichtige Erstbewertung.
Als Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht verteidige ich bundesweit die Interessen von privaten Anlegern gegenüber Banken, Fondsgesellschaften und unseriösen Anbietern.
Ich weiß, dass finanzielle Verluste eine enorme Belastung darstellen. Deshalb lege ich größten Wert auf eine verständliche, transparente und persönliche Beratung.
Angelika Jackwerth – Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht